FIT FOR MANAGEMENT · PROLOG
🌅 Licht am Morgen – Ruhe am Abend

Tageslicht hilft unserer inneren Uhr, sich am Tag-Nacht-Wechsel zu orientieren – und unterstützt einen geregelten Schlaf-Wach-Rhythmus. [1]
Melatonin entsteht in der Zirbeldrüse über Zwischenschritte aus Serotonin. Seine Ausschüttung steigt normalerweise am Abend und in der Nacht; gesteuert wird sie durch die innere Uhr und den Licht-Dunkel-Wechsel. Helles Licht am späten Abend kann sie unterdrücken oder verzögern. [1] [2]
Deshalb sind einfache Dinge oft wichtiger als gedacht:
☀️ 1. Morgens möglichst früh Tageslicht tanken
📵 2. Abends Bildschirmlicht reduzieren
🌙 3. Möglichst regelmäßige Schlafzeiten einhalten
🩺 Ein Gedanke aus dem Praxisalltag
Kleiner Impuls für heute
Morgens ins Tageslicht. Geh nach dem Aufstehen, sobald es hell ist, kurz ins Freie – zum Beispiel für einen kleinen Spaziergang.
Abends Licht und Reize reduzieren. Gestalte die letzte Stunde vor dem Zubettgehen ruhig, dimme helle Lampen und lege Bildschirmgeräte beiseite.
Regelmäßig schlafen. Halte möglichst ähnliche Schlaf- und Aufstehzeiten ein, auch am Wochenende. Diese Gewohnheiten unterstützen einen verlässlichen Schlafrhythmus. [3]
Der Körper liebt Rhythmus.
Quellen und Hintergrund
Ergänzende Hintergrundquellen zur fachlich präzisierten Webfassung.
- National Heart, Lung, and Blood Institute (NIH): How Sleep Works – Your Sleep/Wake Cycle. Zur inneren Uhr, Melatonin und zum Einfluss von Licht.
- Arendt J, Aulinas A: Physiology of the Pineal Gland and Melatonin. Endotext, aktualisiert am 30. Oktober 2022. Zur Melatoninsynthese aus Serotonin und ihrer circadianen Steuerung.
- National Heart, Lung, and Blood Institute (NIH): Sleep Deprivation and Deficiency – Healthy Sleep Habits. Zu Tageslicht, ruhigen Abenden und regelmäßigen Schlafzeiten.

